Jahr: 2015

Schulelternbeirat 2017

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Schulelternbeirat des Gymnasiums Birkenfeld (2017)

Sehr geehrte Eltern,

durch das Ausscheiden zweier Mitglieder im Schulelternbeirat fand am 2. Mai 2017 eine Nachwahl innerhalb unseres Gremiums statt.

Der Schulelternbeirat besteht aktuell aus 14 Mitgliedern, sowie 6 stellvertretenden Mitgliedern.

Unser Aufgabenbereich besteht darin, die Eltern gegenüber der Schule, der Schulaufsicht und der Öffentlichkeit zu vertreten. Der SEB soll die Unterrichtsarbeit der Schule fördern und mitgestalten.

Um Ihnen die Kontaktaufnahme mit uns bei Ihren Anliegen und Fragen zu erleichtern und unsere Funktionen im Schulalltag mitzuteilen, möchten wir Ihnen gerne als Ansprechpartner folgende Daten zur Verfügung stellen.

 

Name

Telefonnummer

Emailadresse

Funktion

Nicola Mattes

06782 – 5073

nicola.mattes@elternvertretungen.de

Vorsitzende des SEB

Mitglied im Schulausschuss

Bernd Stein

06782 – 9889289

bernd-stein@t-online.de

stellvertr. Vorsitzender des SEB

Mitglied im Schulausschuss

Martina Bleich

06782- 40230

martina.bleich@t-online.de Mitglied des SEB

Angela Enz-Warth

angela.enz5@hotmailcom

Mitglied des SEB

Ute Hammes

06782- 8084230

Mitglied des SEB

stellvertr. Mitglied im Schulbuchausschuss

stellvertr. Elternvertreterin für die Gesamtkonferenz

Dominique Kaup

06782- 40263

Kaup_d@howatherm.de

Mitglied des SEB

Mitglied im Schulbuchausschuss

stellvertr. Elternvertreterin für die Gesamtkonferenz

Dr. Michael Knaus

m.knaus@umwelt-campus.de

Mitglied des SEB

Elternvertreter für die Gesamtkonferenz

Andreas Mattes

06782- 7419

ksa.mattes@myquix.de

Mitglied des SEB

Heike Näher

h-naeher@freenet.de

Mitglied des SEB

stellvertr. Mitglied im Schulausschuss

stellvertr. Elternvertreterin für die Gesamtkonferenz

Gundi Kelley-Delisio

06782- 185205

gundikelley@yahoo.com Mitglied des SEB
Rita Stein steinkaup@t-online.de

Mitglied des SEB

Mitglied im Schulbuchausschuss

Cornelia Gaukler

06782 – 984880

gaukleco@kreuznacherdiakonie.de

Mitglied des SEB

Mitglied im Schulausschuss

stellvertr. Mitglied im Schulbuchausschuss

Marianna Yagizarova

06787- 220463

mariannayagizarova@yahoo.de

Mitglied des SEB

Elternvertreterin für die Gesamtkonferenz

Petra Jahn

06782- 9411

tigerentemaja@aol.com

Mitglied des SEB

Stellvertretende Mitglieder im Schulelternbeirat:

Petra Jahn, Angela Enz-Warth, Sabine Engel, Christine Jungmann, Christina Gräßer, Mareike Lengler

 

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Das Fach Deutsch

 Fachbereich Deutsch

Wir unterrichten das Fach Deutsch

Von links nach rechts:

S. Schmidt, V. Maurer, J. Wilbois, M. Lieber, J. Kruhl, M. Seibert, Y. Hoffmann, N. Hasenkampf, K. Schmidt, L. Schallmo, 

Es fehlt: M. Reiff

      

Theateraufführung „Kabale und Liebe“

Birkenfeld. „Kabale und Liebe – Ein bürgerliches Trauerspiel – von, nach und mit Friedrich Schiller“, so heißt das neu einstudierte Stück der Theater-AG des Gymnasiums Birkenfeld, das am 22. und 23. November in der Aula präsentiert wird. 14 Schüler und auch Ehemalige wirken in diesem Jahr als Schauspieler aktiv auf der Bühne mit. Dazu kommt ein Team von weiteren Schülern, Lehrkräften, Eltern die im Hintergrund agieren, zum Beispiel als Souffleusen, bei der Lichttechnik, dem Bühnenbau oder dem Kartenverkauf.

Worum es im Drama, das 1784 uraufgeführt wurde, geht, hat Schiller selbst mit erlebt: Verschwendungssucht, Mätressenwesen und Willkürherrschaft. Es stehen sich in der damaligen Gesellschaft zwei Stände gegenüber: der dekadente und intrigante Adel und das selbstbewusste Bürgertum.  Ferdinand, Major und Sohn des Präsidenten von Walter, eines einflussreichen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, liebt Luise, die Tochter des bürgerlichen Musikus Miller. Beide Väter lehnen die Beziehung ihrer Kinder ab: Miller denkt, dass Ferdinand seine Tochter nur verführen will, und Präsident von Walter hat mit seinem Sohn spezielle Pläne. Er soll Lady Millford, die Mätresse des Herzogs, heiraten, um so den Einfluss des Präsidenten zu sichern. Ferdinand rebelliert gegen die Pläne seines Vaters. So schmieden der Präsident und sein Sekretär Wurm einen heimtückischen Plan, um die Liebe von Ferdinand und Luise zu zerstören.

Spielleiter Rudi Pluschke hat sich für seine Inszenierungen einige Besonderheiten ausgedacht. So lässt er zum Beispiel Friedrich Schiller, gespielt von Yannik Forster, in kleinen Zwischenspielen selbst zu Wort kommen. Die Diskussionen mit seinem Gegenpart, dem „Motzknochen“ (Saskia Wenzel), versprechen einige heitere Einlagen. Die Hauptrollen werden von Rebekka Schmitt als Luise und Anna Donie, die in die Männerrolle des Ferdinand schlüpft, gespielt. Rudi Pluschke ist mit den bisherigen Vorbereitungen zum Stück zufrieden und hofft auf viele Zuschauer: „Wir sind ein gutes Team und haben in den letzten Wochen intensiv geprobt, sodass sich das Publikum auf einen  unterhaltsamen Theaterabend freuen kann.“ 

Aufführungstermin ist Freitag, der 23. November, ab 18.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums in Birkenfeld. Eine Schullaufführung, die aber auch von interessierten Bürgern besucht werden kann, findet am 22. November um 08.00 Uhr morgens statt. Die Eintrittskarten kosten vier Euro für Erwachsene, zwei Euro für Schüler und Studenten.

 

Jugendbuchautoren zu Gast

Alle zwei Jahre lädt die Fachschaft Deutsch für die 5. Und 6. Klassen einen/eine Jugendbuchautor/-in ein. Hierbei stellen diese ihre Jugendbücher vor und stoßen bei ihren jungen Zuhörern auf Interesse und Begeisterung. Zuletzt besuchte im Juni 2014 die Autorin Heike Abidi das Gymnasium Birkenfeld!

 

Theateraufführung 2011

Nach den gelungenen Dürrenmatt-Inszenierungen „Romulus der Große“ und „Der Besuch der alten Dame“ führte die Theater AG nun „Die Physiker“ von Friedrich Dürrematt auf. Mit mehr als 20 „Schauspielern“ erhielt das Theaterstück einen fesselnden Charakter, der die Zuschauer in seinen Bann zog und ihnen die Geschichte der Physiker näher brachte.

Der Regisseur, Rudi Pluschke, wirkte selbst tatkräftig mit und zahlreiche Helfer engagierten sich erneut hinter den Kulissen.

Die drei Physiker, dargestellt von Yannik Forster (MSS 13), Marina Martini (MSS 13) und Johannes Weber (MSS 11), leben in einer psychiatrischen Einrichtung. Um deren großes Geheimnis zu bewahren, machen sie auch vor Mord nicht halt. Der Eine von ihnen hat nämlich eine große Entdeckung gemacht, die allerdings, wenn sie in die falschen Hände gerät, zu der Vernichtung der Welt führen kann. Niemandem können die Drei vertrauen und so bleiben sie in dieser Einrichtung, in dem Glauben dort ihr Geheimnis verbergen zu können. Doch das Stück nimmt eine interessante und unerwartete Wendung, als die Leiterin, Fräulein Dr. von Zahnd (Kira Lambur, MSS 13), ihr Geheimnis preis gibt…

Die Theater AG konnte auch in diesem Jahr wieder ihrem guten Ruf nachkommen und zeigte ihr Können. Neben gekonnt gespielten komödiantischen Einlagen, gelang es dem Ensemble die ernste Aussage des Stückes zu vermitteln.

Daher geht ein großes Lob an die Theater AG. Auf die Auswahl und die Aufführung des nächsten Stückes darf die Schulgemeinschaft schon gespannt sein.

Vorlesewettbewerb

BIRKENFELD. „Vorlesen macht fit für die Zukunft, denn wer liest, kommt hoch hinaus.“ – unter diesem Motto findet der Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen des Gymnasiums Birkenfeld statt. Insgesamt acht Schüler und Schülerinnen haben hier die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen. Zuvor haben die Klassen jeweils zwei Schüler und Schülerinnen zum Klassensieger auserkoren, der sie beim Vorlesewettbewerb vertritt. Eine Jury, bestehend aus vier Deutschlehrern des Gymnasiums, beurteilt die Lesetechniken der Vorleser nach den Kriterien „Lesetempo“, „Lesefehler“ und „Betonung“. Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Klassenkameraden treten die vorlesenden Schüler nach vorne und lesen zunächst eine zuvor eingeübte Passage aus einem eigens ausgewählten Werk. Zudem gilt es, einen unbekannten Text möglichst fehlerfrei und wohl betont vorzulesen.

Vorlesewettbewerb 2014 015 (2).JPG

Oberstudienrätin Manuela Lieber, Leiterin der Fachschaft Deutsch, organisiert die Veranstaltung. Schon seit etlichen Jahren nimmt das Gymnasium Birkenfeld an diesem bundesweiten Vorlesewettbewerb teil, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet wird und dessen Ziel es ist, Kinder zum Lesen zu ermuntern. Der Wettbewerb gibt den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Lieblingsbücher den Schulkameraden vorzustellen und dient umgekehrt dazu, viele neue Bücher kennenzulernen. Die jungen Leseratten präsentieren verschiedene Genres der erzählenden Literatur. So bekommen die Zuhörer die breite Vielfalt der Kinder- und Jugendliteratur vor Augen geführt: Abenteuer-, Phantasie- oder auch Krimigeschichten sind zu hören.

Das Fach Englisch

Fachschaft18 19

 Fachbereich Englisch

Wir unterrichten das Fach Englisch

Von links nach rechts: A. Chapat, P. Baltes, R. Steiner-Wilhelmi, S. Bautz, M. Seibert, A. Petry, J. Großglos

 

Es fehlen (alphabetisch): C. Bier, D. Orlian, R. Petto und K. Sömmer

 

Sie sehen Bilder vom englischen Abend.

Das Fach Französisch

Das Fach Französisch

 Wir unterrichten das Fach Französisch

Von links nach rechts:

W. Geier, I. Hess, K. Wolf, A. Brill, S. Gautier, A. Heß

 

Französisch als Zweite Fremdsprache

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird an unserer Schule die 2. Fremdsprache schon in der 6. Klasse unterrichtet. In zwei Veranstaltungen werden die 4.Klässler und ihre Eltern über das Umfeld der beiden Sprachen informiert. Die Information für die Eltern erfolgt im Rahmen der allgemeinen Informationen zur Orientierungsstufe am Gymnasium Birkenfeld im Dezember, die Schülerinnen und Schüler können  an unserem Schnuppertag Ende Januar beide Fächer kennenlernen.

In beiden Fällen kann später die 3. Fremdsprache in der Klasse neu hinzu gewählt werden, wenn eine Gruppengröße von 12 Personen erreicht wird.

Schüler/Schülerinnen und vor allem Eltern, die die Informationsveranstaltung, die in der Terminliste (siehe Aktuelles /Termine auf der Homepage) bekannt gegeben werden, nicht besuchen können, sind jederzeit zu einem Gespräch mit dem Orientierungsstufenleiter Herrn Brachmann oder den beiden Fachleitungen Frau Dusaux (F) bzw. Herr Mattick (L) eingeladen.

 

Ein Plädoyer für Französisch

In einem Europa, das zugleich größer und kleiner wird, gewinnt die Kenntnis der französischen Sprache immer größere Bedeutung, denn nur so öffnet sich dem einzelnen die Vielfalt der Kultur, der wirtschaftlichen Verflechtungen und der beruflichen Möglichkeiten.

Die europäische Kommission fordert, das jeder europäische Bürger mindestens 2 lebende Fremdsprachen lernen sollte. Die Erfahrung zeigt, dass das Erlernen neuer Sprachen in der Regel im Erwachsenenalter schwerer fällt. Schulzeit ist Sprachlernzeit.

 

1. Die Bedeutung Frankreichs und der französischen Sprache

131 Millionen Menschen in 53 Ländern der Erde bedienen sich heute des Französischen als Umgangs- oder Amtssprache, darunter 72 Millionen Muttersprachler. Französisch ist in Europa nach Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern und nach Englisch die meistgelernte Fremdsprache.

Frankreich ist das am meisten von Touristen besuchte Land der Welt. 12 Millionen Deutsche verbringen dort pro Jahr ihren Urlaub.

Vier Nachbarländer der Bundesrepublik sind ganz oder  teilweise  französischsprachig,  nämlich Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Schweiz.

In der europäischen Gemeinschaft ist Französisch Amtssprache, ebenso in der UNO und der UNESCO und man darf nicht vergessen, dass Frankreich Deutschlands wichtigster Handelspartner ist. 

Wer Französisch spricht, ist beruflich im Vorteil. Wer Märkte erschließen will, muss die Sprache des jeweiligen Nachbarlandes beherrschen. Englisch gilt zunehmend als Selbstverständlichkeit. Die Beherrschung der französischen Sprache jedoch bietet die Möglichkeit, sich gegenüber seinen Mitbewerbern abzusetzen.

Französisch ist eine Brückensprache zu anderen romanischen Sprachen wie Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch. Hat man in der Schule Französisch gelernt, so fällt eine späteres Erlernen einer weiteren dieser Sprachen in der Regel sehr leicht.

2. Die besondere Situation von Rheinland-Pfalz

Wegen seiner geographischen Lage und seiner Tradition  kommt dem  Französischunterricht in Rheinland-Pfalz eine besondere Bedeutung zu. Man macht sich zu selten bewußt, dass die französische Grenze in wenig mehr als einer Autostunde zu erreichen ist.

Das Erlernen der französischen Sprache weckt die Bereitschaft, Kontakte mit jungen Franzosen aufzunehmen und zu pflegen. Partnerschaften zwischen rheinland-pfälzischen und burgundischen Schulen sind aufgrund der seit Jahren bestehenden Verbindungen zwischen den Partnerregionen erfreulicherweise  immer  häufiger  geworden.

3. Die Bedeutung des frühen Lernens

Wenn man die Aufnahmefähigkeiten und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse einer weiterführenden Schule betrachtet, mit Sprachen noch spielerisch umzugehen und die neue Lautung auch imitierend zu erlernen, erkennt man, dass nur so eine sichere Grundlage fiir einen guten Lernerfolg und die spätere Beherrschung der Sprache gesetzt werden kann. Daher sollte so  früh mit Französisch begonnen werden, um die aktive Beherrschung einer lebendigen Fremdsprache noch erreichen zu können.

 

Aktivitäten

Austausch mit unserer Partnerschule in Audun-le-Tiche

Seit vielen Jahren pflegen wir regelmäßigen Kontakt mit unserer Partnerschule in Lothringen. Audun-le-Tiche liegt an der Grenze zu Luxemburg, ist also nur eine gute Autostunde entfernt.

Aus dieser Schulpartnerschaft ist seit 2010 auch eine offizielle Städtepartnerschaft entstanden mit vielen freundschaftlichen Begegnungen.

Informationen zu Audun-le-Tiche und der Städtepartnerschaft mit Birkenfeld finden sie hier: www.audun-le-tiche.fr

 Jedes Jahr wird hier für interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 ein Austauschprogramm angeboten. Dieses läuft über 2 Wochen. Dabei verbringt zunächst die Gruppe aus Audun eine Woche in Birkenfeld. Dieser Besuch findet in der Regel im April oder Mai statt. Im darauf folgenden September fährt dann die Birkenfelder Gruppe für eine Woche nach Audun. Die Unterbringung erfolgt in der Familie des jeweiligen Austauschpartners. Auf dem Programm stehen neben der Erkundung der näheren Umgebung und einem Empfang beim Bürgermeister auch weitere Exkursionen und natürlich das Erleben des anderen Schulsystems und der Alltag in den Gastfamilien. Zu Beginn des Jahres findet ein Elternabend statt, die Schülerinnen und Schüler erhalten die Information über den Klassen- oder Französischlehrer. Der Austausch steht seit 2012 unter der Leitung von Frau Dusaux, die Ihnen auch jederzeit weitere Auskunft erteilen kann.

Schulinterne Französischwettbewerbe

Die staatlichen französischen Sprachdiplome DELF (Diplôme d`Etudes en Langue Française) und DALF (Diplôme Approfondi de Langue Française) wurden 1985 geschaffen. Es sind standardisierte, außerschulische und in der ganzen Welt anerkannte staatliche französische Sprachdiplome, die in 157 Ländern erworben werden können. Es handelt sich um eine Zusatzqualifikation zum Französischunterricht.

Die Prüfungen werden vom CIEP (Centre International des Etudes Pédagogiques) im Auftrag des Französischen Erziehungsministeriums entwickelt und von den Kultureinrichtungen der Französischen Botschaften verwaltet. In Rheinland-Pfalz ist das Institut français für die Abnahme der Prüfungen zuständig.

Die DELF / DALF – Prüfungen sind seit dem 1. September 2005 an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen angepasst, der auch die Grundlage für die sprachlichen Lehrpläne darstellt. Für die Bestimmung der Sprachkompetenz werden im Referenzrahmen sechs verschiedene Referenzniveaus unterschieden, anhand derer die sprachlichen Fertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung) konkret beschrieben und somit vergleichbar werden:

A Allgemeiner Anwender (A 1, A 2)

B Selbstständiger Anwender (B 1, B 2)

C Kompetenter Anwender (C 1, C 2)

Zu jedem der sechs Referenzniveaus kann ein lebenslang gültiges Diplom erworben werden. Für die Niveaustufen A1 – B2 wird zusätzlich zur Erwachsenenversion eine jugendorientierte Version (DELF junior / scolaire) angeboten.

Dieses Diplom ist nötig, wenn man ohne vorherigen  man an einer französischen Universität studieren möchte (C1, manchmal reicht auch B2), wird aber auch schon in Deutschland bei manchen Studiengängen als Voraussetzung zur Einschreibung (B1) oder zur Anmeldung zur Zwischenprüfung (B2) gefordert. Zudem erleichtert es den Zugang zum Arbeitsmarkt. In der Schweiz z.B. ist es für eine berufliche Ausbildung verpflichtend.

Grundsätzlich kann jeder sich für die Prüfungen am Institut français einschreiben. Die Fachkonferenz Französisch würde eine Teilnahme guter Schülerinnen und Schüler begrüßen und wir möchten alle unsere Schülerinnen und Schüler auch diesbezüglich fördern. Daher finden in regelmäßigen Abständen an diese DELF-Prüfung angelehnte schulinterne Wettbewerbe statt, in denen die Schülerinnen und Schüler sich messen und einschätzen können.

Im Wechsel mit diesen DELF-Wettbewerben werden in Zukunft auch wieder Vorlesewettbewerbe stattfinden.

 Allgemeine Austauschprogramme

Zusätzlich zu unserem Austausch mit Audun-le-Tiche besteht die Möglichkeit, an sogenannten individuellen Austauschprogrammen teilzunehmen. Dabei nimmt nicht eine ganze Gruppe unserer Schule, sondern nur einzelne Schülerinnen oder Schüler teil. Diese Austauschprogramme werden von verschiedenen Institutionen angeboten und sind in der Regel für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11. Dabei gibt es 1-wöchige, 2-wöchige,  4-wöchige  und 8-wöchige Programme. Ein Programm läuft sogar über 23 Wochen.

Informationen zu diesen Austauschprogrammen sowie Bewerbungsfristen und Bewerbungsunterlagen finden Sie auf dem Europa Bildungsserver Rheinland-Pfalz: http://eu-int.bildung-rp.de/informationen-fuer-schuelerinnen-und-schueler.html.

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Das Fach Latein

Das Fach Latein

Wir unterrichten das Fach Latein

Von links nach rechts:

B. Orth, M. Mattick, S. Bieberstein, S. Holzbach

Es fehlt: C. Kipper

 

Latein ab Klassenstufe 6 oder 9

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird an unserer Schule die 2. Fremdsprache schon ab der 6. Klasse unterrichtet. Als Hilfestellung zur Wahl bietet das Gymnasium Birkenfeld daher bei zwei Veranstaltungen die Möglichkeit an, sich über die beiden Sprachen  zu informieren. Die Information für die Eltern erfolgt im Rahmen der allgemeinen Informationen zur Orientierungsstufe am Gymnasium Birkenfeld im Dezember; interessierte Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse können an unserem Schnuppertag Ende Januar beide Fächer näher kennenlernen.

Schüler/Schülerinnen und vor allem Eltern, die die Informationsveranstaltung, die in der Terminliste (siehe Aktuelles/Termine auf der Homepage) bekannt gegeben werden, nicht besuchen können, sind jederzeit zu einem Gespräch mit dem Orientierungsstufenleiter Herrn Brachmann oder den beiden Fachleitungen Frau Dusaux (Französisch) bzw. Herrn Mattick (Latein) eingeladen.

Sowohl Französisch als auch Latein können allerdings auch noch in der Klassenstufe 9 als 3. Fremdsprache fakultativ hinzugewählt werden (Wahlfach).

Entscheidet man sich für Latein als 2. Fremdsprache, so endet die Spracherwerbsphase (Lehrbuchphase) im ersten Halbjahr der Klassenstufe 9. Anschließend beginnt die sogenannte Lektürephase, in welcher  sich der Unterricht lateinischen Originaltexten widmet. Mit Abschluss der Klasse 10 erhält der Schüler/in  das sogenannte Latinum (nähere Informationen hierzu finden sich weiter unten), wenn mindestens die Note ausreichend erreicht wurde.

Bei SchülerInnen, die in der Klassenstufe 9 Latein freiwillig hinzugewählt haben, endet die Spracherwerbsphase regulär nach Klassenstufe 10. Anschließend beginnt die Lektürephase. Die SchülerInnen erhalten in der Regel ihr Latinum mit dem Abitur nach Klassenstufe 13, wenn sie die Note ausreichend (05 MSS-Punkte) erzielt haben.

In der Oberstufe sind derzeit sowohl Grund-als auch Leistungskurse eingerichtet. Die Grundkurse werden zwei bis dreistündig unterrichtet, Leistungskurse meist vierstündig.

Latein, warum und wozu?

Das Fach Latein erfreut sich bei den Schülerinnen und Schülern bundesweit seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Auch die Zahl der SchülerInnen, die in Rheinland-Pfalz Latein lernen, hat in den letzten Jahren stark  zugenommen. So ließ sich im Schuljahr 2007/08 ein Zuwachs von 29,2%, im Schuljahr 2008/09 ein Zuwachs von 28,9% und im Schuljahr 2009/10 ein Zuwachs von 32,5% verzeichnen. Mit diesen statistischen Werten korrespondieren  die  Zahlen am Gymnasium Birkenfeld, denn auch bei uns entscheidet sich jedes Jahr ein Großteil der Schüler für Latein .

Die Gründe für diesen Zuwachs liegen möglicherweise darin, dass man in den letzten Jahren  die besonderen  Qualitäten des Faches  wiederentdeckt hat. Diese liegen vor allem in den besonderen Kompetenzen und Fertigkeiten, die das Fach vermittelt. Im Folgenden sind die wichtigsten Gründe für die Wahl Lateins kurz aufgeführt. Für nähergehende Informationen sei auf folgenden Link verwiesen:

http://www.altesprachen.de/latein

Förderung der muttersprachlicher Kompetenzen und Fertigkeiten

Etwa 75 % der Fremdwörter im Deutschen kommen aus dem Lateinischen. Lateinkenntnisse tragen deshalb zum besseren Verständnis einer Vielzahl von Fremdwörten bei und führen zu einem größeren und differenzierteren deutschen Wortschatz der SchülerInnen.

Da der Spracherwerb des Lateinischen auf exakten Grammatikkenntnissen beruht, ist ein Großteil des Lateinunterrichts mit Grammatikunterricht verbunden. Die dabei trainierten Grammatikkenntnisse führen auch zu einer Verbesserung des Sprach- und Ausdrucksvermögens im Deutschen.

Ein weiterer Schwerpunkt  des Lateinunterrichts besteht im Übersetzen von lateinischen Texten in angemessenes Deutsch. Lateinische Texte können in der Regel aber nicht einfach so „herunterübersetzt“ werden, sondern erfordern eine intensive Reflexion (in den Bereichen Morphologie, Syntax und Semantik), durch die auch muttersprachliche Fertigkeiten, wie Ausdrucksvermögen und Lesekompetenz geschult werden.

Förderung fremdsprachlicher Kompetenzen und Fertigkeiten

Latein ist die Grundsprache Europas. Aus ihr haben sich insbesondere die romanischen Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch entwickelt. Gemeinsamkeiten finden sich daher sowohl im Bereich der Grammatik als auch im Wortschatz  dieser Sprachen, der zu nahezu 100% von lateinischen Wörtern ableitbar ist. Aber auch der englische Wortschatz beruht zu über 50% auf dem Lateinischen. Latein bildet daher eine ideale Voraussetzung, wenn man eine der oben genannten Sprachen erlernt oder später einmal erlernen möchte.

Darüber hinaus gilt, was bereits oben im Hinblick auf die Förderung muttersprachlicher Kompetenzen gesagt wurde: Lateinunterricht ist immer verbunden mit intensivem Grammatik – und Sprachunterricht. Er vermittelt und fördert daher  grundlegende Sprachkompetenzen, die auch beim Erlernen von Fremdsprachen äußerst hilfreich sein können.

Förderung weiterer Schlüsselkompetenzen:

Beim Übersetzen lateinischer Sätze und Texte werden aber noch weitere Schlüsselqualifikationen, die auch fächerübergreifend eingesetzt werden können, trainiert: wie z.B. das analytische und logische Denken, Kombinationsfähigkeit oder systematisches, exaktes und konzentriertes Arbeiten.

Förderung von Kulturbewusstsein und Kulturverständnis

Latein ist die Sprache der Römer, deren Kultur -gemeinsam mit der antiken griechischen – unsere heutige europäische Kultur entscheidend geprägt hat. Lateinunterricht macht sowohl mit der römischen Kultur als auch mit der zur römischen in enger Verbindung stehenden antiken griechischen Kultur vertraut und lässt den Schüler dabei die eigene gegenwärtige Kultur besser kennen lernen und besser verstehen.

Erwerb des Latinums:

Beim sogenannten „Latinum“ handelt es sich um einen bundeseinheitlich anerkannten Abschluss, durch den grundlegende Kenntnisse der lateinischen Sprache nachgewiesen werden. Dieser Abschluss wird in der Regel durch einen fünfjährigen kontinuierlich Lateinunterricht erworben und ist auch heute noch für zahlreiche Studiengänge Voraussetzung. Zu nennen wären hier in erster Linie sprachliche Studiengänge wie klassische Philologie, Italienisch, Spanisch oder Französisch, aber auch geisteswissenschaftliche Studiengänge wie Theologie, Philosophie oder Geschichte. Darüber hinaus sind Lateinkenntnisse natürlich auch für viele andere Studiengänge wie z.B. Medizin, Jura oder Pharmazie sehr nützlich.

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