Volles Haus am English Evening

English evening

Schulleiter Dietmar Fries begrüßte das Publikum des English Evening und durfte sich über eine sehr gut gefüllte Aula freuen.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Birkenfeld hatten für das gespannte Publikum ein sehr abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Ganz feierlich begann Lene Schmidt den Abend mit der britischen Nationalhymne „God save the l“ Queen“ auf dem Klavier bevor die Rockband mit den Oasishits „Wonderwall“ und „Live forever“ ihr Können unter Beweis stellten. Vanessa Böll und Noel Schneider führten charmant und gekonnt durch den Abend und wussten auch längere Umbaupausen mit amüsanter Moderation zu überbrücken. Die Klasse 5a erzählte mit „We’re going on a bear hunt“ von Michael Rosen von einer anstrengenden Bärenjagd durch hohes Gras, dunkle Wälder und Schneestürme. Dabei unterstützten sie ihren Sprechgesang gekonnt durch die passende Mimik und Gestik. Die Klasse 7a zeigte ihr akrobatisches und tänzerisches Können bei dem „Time Warp“ ebenso wie die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5d und 6a, die zu Clean Bandits „Rockabye“ und Michael Jacksons „Thriller“ tanzten. In zahlreichen Sketchen bewiesen die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachfertigkeiten.

Dazu gehörte die Klasse 7a mit „Harry Potter“ und die Klasse 6b mit „Halloween in the classroom“. Passend zur Jahreszeit hatte auch die Harry Potter AG ein kleines Stück einstudiert und das Publikum durfte darüber staunen, was die Hogwartsschüler in ihrer Zauberstunde so alles mit einem Kürbis anstellen konnten. Im zweiten Teil des Abends spielten drei Schüler der Klasse 6a mit dem Sketch „The fortune teller“, was alles passieren kann, wenn man sich die Zukunft voraussagen lässt. Den perfekten Lehrer brauten sich die Schüler der Klasse 8a zusammen. Nachdem dieses Experiment beendet war, wussten die Schüler sogleich, dass es geglückt war, nachdem der neuerschaffene Lehrer sie ohne Hausaufgaben nach Hause schickte. In „A lesson with Miss Fat“ hatten Schülerinnen der Klasse 5d viel Spaß mit einer Lehrerin, die einfach alles mit sich machen lässt. Den Abend rund um die englische Sprache rundete ein Quiz zu „Holidays and Customs“ des Englischleistungskurses der MSS 11 ab. Zwei Teams aus Lehrern und Schülern beantworteten Fragen rund um chinesische, amerikanische und englische Feiertage.

 

Schatztruhe Regenwald, Arbeiten der Klasse 6c

Die Klasse 6c beschäftigte sich in Erdkunde mit dem Thema “Das Leben im Regenwald”. Die Schüler sollten sich in der Hausaufgabe mit dem Thema “Der Regenwald ist eine Schatztruhe” auseinandersetzen und einen Zeitungsartikel unter entsprechender Überschrift erarbeiten.

Lesen Sie die besten 4 Artikel!

Der Regenwald ist eine Schatztruhe

Der Regenwald ist viel mehr als wir denken. Er beherbergt 40-50% aller Tier- und Pflanzenarten der Erde und liefert Nahrungsmittel wie Bananen, Kakao, Kaffee, Fleisch, Fisch, Honig oder Eier. Außerdem bildet er die Lebensgrundlage der Ureinwohner und hält das Weltklima im Gleichgewicht. Er liefert Rohstoffe (z.B. Gummi, Öle, Fasern, Harze oder Rattan) und Grundstoffe für Kosmetika und Arzneimittel (Antibiotika oder Hormone). Leider wird er für Plantagen großflächig abgeholzt und somit zerstört. Außerdem werden die Pflanzen häufig wegen Schädlingen mit Pflanzenschutzmittel besprüht. Dieses kommt mit dem Wasser in die Flüsse und vergiftet somit die Lebewesen, die dieses Wasser trinken. Sollte der Regenwald irgendwann völlig gerodet sein, könnte das zu einer Katastrophe für alle Lebewesen der Erde führen. Also sollten wir alle (so gut wie möglich) versuchen, den Wald und die sonstige Umwelt zu schützen.

Sophia Schäfer, 6c

Der Regenwald ist eine Schatztruhe

Der heutige Regenwald beherbergt 40 bis 50 % aller Tier- und Pflanzenarten der Erde, liefert Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Zuckerrohr, Mangos, Bananen, Kakao, Kaffee, Nüsse, Fleisch, Fisch, Honig und Eier. Ebenso liefert er uns Rohstoffe wie Gummi, Öle, Fasern, Harze und Rattan, außerdem liefert er Grundstoffe für Kosmetika und Arzneimittel, zum Beispiel Antibiotika und Hormone. Der Regenwald hält das Weltklima im Gleichgewicht und bildet die Lebensgrundlage für die Ureinwohner.

Der Regenwald ist sehr wichtig für uns. Der größte Regenwald ist der Amazonas-Regenwald. Er hat eine Fläche von ca. sieben Millionen Quadratkilometer auf denen über 40.000 Pflanzenarten sowie 427 Säugetierarten und 1.294 Vogelarten leben. Doch die Regenwälder sind bedroht. Pro Tag werden ca. 130.000 Quadratkilometer Wald aufgrund der wertvollen Hölzer abgeholzt oder abgebrannt. Der Regenwald stirbt aus und die ganzen Tier- und Pflanzenarten gleich mit. Das Weltklima wird aus dem Gleichgewicht gebracht und die Ureinwohner des Regenwaldes verlieren ihren Lebensraum. Wir dürfen nicht so rücksichtslos mit den Regenwäldern umgehen und müssen sie schützen, ansonsten haben wir bald ein sehr großes Problem!

David Kotorov, 6c

Der Regenwald ist eine Schatztruhe

Als Kind hat man sich bestimmt schon oft gefragt: „Woher kommen die Bananen?“ Immerhin gibt es in Deutschland keine Bananenbäume. OK – in der wildesten Fantasie vielleicht, aber wir befinden uns jetzt gerade in der realen Welt. Um die Frage zu beantworten: Bananen wachsen im Regenwald. Natürlich gibt es dort nicht nur Bananen. Nein, es gibt eine ganze Truhe voll mit kostbaren „Luxusgütern“. Darunter eben auch Bananen, die fast nicht aus unserem heutigen Leben wegzudenken sind. Mangos, Kakao, Kaffee – all dies kommt aus dem Regenwald. Aber nicht nur das: 40-50% aller Tier- und Pflanzenarten der Erde können dort gefunden werden.

Antibiotika, Öle, Gummi oder Kosmetikgrundstoffe können durch die Materialien, die der Regenwald beherbergt, hergestellt oder gewonnen werden. Allerdings – damit wir weiterhin die Luxusgüter für billige Preise bekommen, müssen Plantagen gebaut werden. Dabei wird eine große Fläche Regenwald weggebrannt. Die Plantagen werden zwar über viele Jahre betrieben, aber es wird immer mehr gerodet. Es schadet uns, der Umwelt und dem Klima. Du kannst selber helfen, in dem zu z.B. einer „Rettet den Regenwald“-Organisation eine kleine Spende zum Erhalt des Regenwaldes zukommen lässt.

Maya Heidrich, 6c

Der Regenwald ist eine Schatztruhe

Der Regenwald ist für die Ureinwohner und die Tiere dort sehr wichtig, denn dort finden sie Nahrung und alles andere, was sie brauchen. Nur leider wurden schon viele große Flächen des Regenwaldes gerodet, damit riesige Plantagen angelegt werden können. Dadurch haben viele Tiere ihr Zuhause verloren und sind vielleicht auch deswegen gestorben.

Der Regenwald bildet die Lebensgrundlage der Ureinwohner.

Außerdem hält der tropische Wald das Weltklima im Gleichgewicht. Er liefert Grundstoffe für Kosmetika und Arzneimittel z.B. Antibiotika und Hormone. Öle, Gummi, Fasern, Harze und Rattan teilt der Regenwald ebenfalls mit den Menschen, die dort leben. Damit niemand in diesem großen Wald verhungert, gibt es dort sehr viel Nahrung z.B. Zuckerrohr, Mangos, Bananen, Kakao, Kaffee, Nüsse, Fleisch, Honig und Eier. Für die Tiere und die Ureinwohner ist es wie Gold. Deswegen ist dieser besondere Wald eine Schatztruhe.

Marius Müller, 6c

Augen auf bei Berufswahl: Gymnasium veranstaltete Infoabend

Messe Gymn BIR

Wohin soll die Reise führen, wenn die Schulzeit vorbei ist? Auch das Gymnasium Birkenfeld will seinen Schülern auf mannigfaltige Art und Weise Hilfestellungen auf dem Weg zur Entscheidungsfindung geben, welches Studium oder welche Ausbildung für sie mit dem Abi in der Tasche infrage kommen könnte. Ein Baustein in diesem Angebot ist die Berufsorientierungsbörse, die am Donnerstagabend zum inzwischen vierten Mal stattfand.

Für diese Veranstaltung auf freiwilliger Basis, zu deren Teilnahme auch die Eltern eingeladen waren, hatten sich laut Projektleiterin Dagmar Orlian rund 100 junge Leute aus den Jahrgangsstufen 10 bis 13 angemeldet.

Jeder Schüler konnte an diesem Abend nach seinem persönlichen Interesse auswählen und in den dafür geöffneten Klassenräumen an zwei jeweils halbstündigen Vorträgen teilnehmen, in denen insgesamt zwölf Referenten ihren Beruf vorstellten, erklärten, welche Qualifikationen dafür notwendig sind und wie sich ihr Alltag im Job gestaltet.

Die Palette der Arbeitsfelder der Referenten – in den meisten Fällen haben sie selbst einst die Schulbank im Birkenfelder Gymnasium gedrückt – war dabei breit gefächert. Mit von der Partie waren der Internist und Sportmediziner Dr. Jörg Dringelstein, der in der Kreisstadt in einer Praxis mit drei Ärzten tätig ist, der Diplom-Chemiker Dr. Oliver Brücher, der in Frankfurt arbeitet, der IT-Unternehmer Manuel Weber aus Hoppstädten-Weiersbach, die Psychotherapeutin Kornelia Alt-Sänger aus Wadern und der Diplom-Ingenieur im Bereich Verfahrenstechnik, Martin Brücher, der bei der Brückener Klimatechnikfirma Howatherm beschäftigt ist.

Zwei Professoren vom UCB zu Gast

Hinzu kamen Prof. Dr. Klaus Helling, der am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) BWL und Umweltmanagement unterrichtet, sowie der Saarbrücker Rechtsanwalt Prof. Dr. Holger Kröninger, der darüber hinaus am UCB Vorlesungen in der Fachrichtung Umweltrecht hält, der Steuerberater Martin Müller aus Hoppstädten-Weiersbach und die Polizeioberkommissarin Katrin Scheer, die ihren Dienst in der Birkenfelder Dienststelle verrichtet.

Schließlich informierten auch Roland Demmer von der Karriereberatung der Bundeswehr über die Möglichkeiten, die dieser Arbeitgeber sowohl im militärischen Bereich als auch hinsichtlich einer Beamtenlaufbahn bietet, während Stephan Westerbusch das Duale Studium bei der Firma Fissler vorstellte, und auch die Arbeit eines Journalisten wurde seitens der Nahe-Zeitung den Zuhörern veranschaulicht. Die Bundeswehr, die Firma Fissler, der UCB und der Förderverein des Gymnasiums hatten zudem im Foyer Infostände aufgebaut, an denen man sich vor und nach der Börse beziehungsweise in der Pause umschauen konnte. Vor allem der Stand der Bundeswehr war besonders stark umlagert.

Am Birkenfelder Gymnasium absolvieren alle Schüler in der neunten Klasse ein Berufspraktikum, in der Folgezeit stehen zum Beispiel in der MSS 11 Schulungen auf dem Programm, bei denen Hans-Gerd Setz von der Agentur für Arbeit in die Grundlagen der Studien- und Berufswahl einführt, die komplette MSS 12 fährt im Spätsommer nach Trier, um sich am Infotag die dortige Universität anzuschauen, und erst am Mittwoch nahmen die Schüler der MSS 12 an einem verpflichtenden Workshop, dem Projekttag „Lernen“, teil. „All diese Veranstaltungen sind wichtig, aber zugleich auch eher theoretisch und ausblickhaft. Bei der Berufsorientierungsbörse berichten hingegen gestandene Leute aus eigener Erfahrung über ihre Berufspraxis. Den Schülern wird damit eine neue, viel authentischere Sichtweise vermittelt und insofern ist die Börse eine sehr gute Ergänzung zu unseren sonstigen Angeboten“, sagt Direktor Dietmar Fries.

Bewusst sind bei der Börse, die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet, auch Erwachsene eingeladen, ihre Kinder zu begleiten. „Es geht uns da nicht um Helikoptereltern, die ihrem Kind auch noch bei der Einschreibung fürs Studium helfen wollen, aber diese Veranstaltung soll unter anderem dazu anregen, dass daheim Tischgespräche stattfinden und man sich zusammen rechtzeitig Gedanken macht, wie es nach der Schule weitergehen soll“, sagt Fries.

Eltern finden Angebot hilfreich

Jannette Demme, die zusammen mit ihrer Tochter Annabell, einer Zehntklässlerin, die Börse besuchte, hält das vom Gymnasium angebotene Veranstaltungsformat für sehr sinnvoll: „Bei uns steht ja bald die Frage nach der Kurswahl für die MSS an. Da ist es hilfreich zu erfahren, welche Leistungskurse sinnvoll sein können, wenn man schon einen speziellen Beruf für später im Auge hat“, sagt Demme.

Ob und für wie viele anwesenden Schüler die Börse schon die Initialzündung war, um über einen der vorgestellten Jobs zu sagen „Ja, das ist genau das Richtige für mich“, lässt sich nach Abschluss der Veranstaltung natürlich nicht sagen. Bekanntermaßen kommt es auch nicht selten vor, dass bei der späteren Berufskarriere erst Umwege und manchmal sogar Zufälle zum Ziel führen. Dennoch sagt beispielsweise Sophie Weyand, Schülerin der MSS 12, am Ende des Abends, „dass ich jetzt schon etwas klarer sehe“. Denn einer der beiden Vorträge, der sie interessiert hatte, war der von Kathrin Scheer, und Weyands Fazit danach lautet: „Ich könnte mir gut vorstellen, Polizistin zu werden.“

52 neue Lebensretter an Stefans „alter“ Schule

Typisierung

Wer war Stefan Morsch? Im Biologiesaal des Gymnasiums Birkenfeld fliegen die Hände der Schüler im Dutzend hoch.

Die nach dem sportlichen, blonden Teenager benannte Stammzellspenderdatei hat hier ein Heimspiel. Vor 35 Jahren ging Stefan hier zur Schule. Seit ein paar Wochen fühlte er sich ständig schlapp und müde. Seine Hausarzt Dr. Klaus Hoebbel fand damals sehr schnell heraus, dass

Stefan Leukämie hat. Das kam fast einem Todesurteil gleich. Heute gibt es gute Chancen, das Leben zu retten. Unter anderem auch indem man sich als Stammzellspender registrieren lässt: XXX Gymnasiasten haben das jetzt getan, weil sie Menschen wie Stefan helfen wollen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung hat in Birkenfeld ihren Sitz und auch ihre Wurzeln. Der heutige Schuldirektor Dietmar Fries kannte Stefan noch. Er kann sich an die Zeit erinnern, als Stefan als erstem Europäer in Seattle die Stammzellen eines wildfremden Menschen transplantiert wurden. Damals war das noch eine fast völlig unbekannte Therapie. Nicht nur die lokale Presse verfolgte, was in den USA mit Stefan passierte. Die gesamte deutsche und amerikanische Presse berichtete fast täglich über den Jungen aus Deutschland. Es war eine medizinische Sensation, in die viele Patienten ihre Hoffnung setzten. Zurecht! Sein amerikanischer Arzt sollte später den Medizin-Nobel-Preis erhalten. Seine Eltern, die trotzdem ihr Kind wegen einer Lungenentzündung verlieren sollten, gaben den Kampf nie auf. Sie machten sich und später die Stiftung zum Anwalt der Leukämiepatienten.

Sie gründeten 1986 die erste deutsche Stammzellspenderdatei, die bis heute täglich bei Vereinen, in Firmen und vor allem auch in Schulen, dafür wirbt, dass sich junge Erwachsene als potenzielle Lebensretter zu Verfügung stellen. Typisierungsaufrufe an Stefans „alter“ Schule sind fester Bestandteil des Schul-Kalender-Jahres. Niemand will hier noch einmal einen Schulfreund an den Blutkrebs verlieren. Deshalb arbeiten Lehrer und Schüler Hand in Hand mit der Stefan-Morsch-Stiftung, um über die Chancen und Risiken der Stammzellspende aufzuklären.

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