Orientierungsstufe - Warum?

„Glücklicher ist Leben, wenn es seiner Natur entspricht.” (Seneca)

Die Grundschule gibt in der 4. Klasse eine Empfehlung zum weiteren Schulbesuch. Die Eltern entscheiden, welche Schule ihr Kind ab der 5. Klasse besuchen soll. Wenn das Kind keine Empfehlung zum Besuch des Gymnasiums hat, ist eine Beratung der Eltern an der empfohlenen oder der gewünschten Schulart verpflichtend. Wenn Sie die Beratung am Gymnasium wahrnehmen möchten, lassen Sie sich über das Sekretariat der Schule einen Termin geben.

Am Gymnasium kommt es in den ersten Wochen in vielen Fällen zu einer Verschlechterung des Notenbildes. Verantwortlich dafür sind  verschiedene Parameter wie das Fachlehrersystem, das höhere Stundensoll, vor allem aber das höhere Lerntempo am Gymnasium.

Grundsätzlich ist die Orientierungsstufe anfangs also eine Herausforderung für Eltern und Kind, birgt aber auch die Gelegenheit, neue Lernwege zu gehen, die bei entsprechender Motivation und Fleiß zufriedene und selbstständige Kinder bildet. Eine Stabilisierung tritt nach 2 – 8 Monaten ein. In dieser Zeit wird das Kind behutsam systematisch an die Arbeitsweisen am Gymnasium herangeführt.

Die Orientierungsstufe gibt Eltern und Kindern Entscheidungshilfen, ob die besuchte Schulform für den weiteren Bildungsweg geeignet ist. Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern das Gespräch mit den Fach- und Klassenlehrerinnen suchen, damit diese bei entstehenden Problemen frühzeitig beraten können.

„Jedes Kind muss lernen, auf dem Weg zum Erwachsenwerden Schwierigkeiten zu meistern, doch bedarf es dazu der allmählichen Festigung seiner Persönlichkeit und der Entwicklung und Unterstützung seiner Lernfreude.“ (KMK 2006, S. 8)

Orientierungsstufe - Was ist das?

Struktur und rechtlicher Rahmen

„Die Klassenstufen 5 und 6 der Realschule plus, des Gymnasiums und der Integrierten Gesamtschule bilden die Orientierungsstufe. Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit (...) Zwischen den Klassenstufen findet keine Versetzung statt."  (§ 18 der übergreifenden Schulordnung)

Dieser Passus im Schulgesetz, der einleitend die Orientierungsstufe definiert, umreißt die Sonderstellung der Orientierungsstufe. 
Was soll die Orientierungsstufe leisten? 
In der Orientierungsstufe soll ausreichend Zeit und Gelegenheit gegeben werden

-  für die Schülerinnen und Schüler: sich an die Arbeitsweise im Gymnasium zu gewöhnen

-  für die Lehrerinnen und Lehrer: die Kinder zu beobachten und zu fördern

-  für die Eltern und die Klassenkonferenz: zu überprüfen, ob die eingeschlagene Schullaufbahn der angemessene Bildungsgang für das Kind ist. Während dieser Zeit wünschen wir uns einen intensiven Kontakt mit dem Elternhaus.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet unser Gymnasium eine Reihe von pädagogischen Maßnahmen an:

-  Beratungskonferenzen (zusätzlich zu den Zeugnis- und Versetzungskonferenzen), die als Grundlage für die individuelle Elternberatung dienen

-  zwei Kennenlerntage zu Beginn des Schuljahres um Übergangsschwierigkeiten von der Grundschule zum Gymnasium zu verringern und die Integration in die neue Gemeinschaft zu fördern

-  eine Verfügungsstunde pro Woche, mehrere pädagogische Projekttage, verteilt über zwei Jahre und einen Schullandheimaufenthalt in der 5. Klasse, die dazu dienen, einen respektvollen und kommunikativen Umgang miteinander zu finden und methodische und soziale Kompetenzen zu trainieren

- Fortbildungen zu modernen Unterrichtsformen und Arbeitsmethoden werden kontinuierlich in den Jahresablauf eingeplant und hausintern weitergegeben

Ziel ist es, mit fachlich gut ausgebildeten, emotional-sensiblen Fachkräften die Basis für eine gute Schule mit freundlichem Klassenklima und angenehmer Lernatmosphäre zu leben.

Am Ende der Orientierungsstufe steht die Entscheidung der Eltern an, welche Schulart ihr Kind weiterhin besuchen soll. Diese Entscheidung treffen grundsätzlich die Eltern. Der Elternwille wird nur in einem Fall eingeschränkt: Wird ein Kind am Ende der 6. Klasse nicht versetzt und hat es außerdem am Ende der 5. und der 6. Klasse eine Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel erhalten, müssen die Eltern dieser Empfehlung der Klassenkonferenz folgen (§ 54,3 des SchG).

Es ist während der Orientierungsstufe jeweils am Schuljahresende möglich, die Schulart zu wechseln, wenn dies für eine bessere Entwicklung des Kindes angezeigt ist. Am Ende der 5. Klasse erfolgt ein Schulwechsel nur mit Zustimmung der Eltern.

Orientierungsstufe

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Orientierungsstufe vor. Bei weiterführenden Fragen steht Ihnen der Orientierungsstufenleiter Herr Brachmann gerne zur Verfügung.

Orientierungsstufe

Orientierungsstufe – Was ist das?

Orientierungsstufe – Warum?

Jahresablauf / Kernplanung

Organisatorische Dinge

Übersicht aller Klassen

Elterninformation

Elterninfo Grundschule:  Termine / Veranstaltungen / Themen

            Elterninfo Klassenstufen 5 und 6:  Termine / Veranstaltungen / Themen

Kollegeninformation

Projektplanung – Themenschwerpunkte - Profil

Aktivitäten / Veranstaltungen

Kooperation der Schulen vor Ort /Arbeitskreis Grundschule

Bildergalerie

Arbeitsgemeinschaften

 Zur Zeit werden die Arbeitsgemeinschaften für das Schuljahr 2016/2017 durch die Lehrkräfte gebildet. Weitere Infos folgen demnächst.

 

Die Angebote hängen im Foyer der Schule aus.

 

Beispiel: Training für den Sport-Leistungskurs

Start: Mo, 05.09.16, wöchentlich, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Aula

Klassenstufen: 10-13

Beschreibung: ... Auch für Aufnahmeprüfungen (Polizei, Universität) kann hier trainiert werden. Im Laufe des Jahres sollen alle Individualsportarten (Leichtathletik, Schwimmen, Turnen) trainiert werden. Es müssen nicht alle Termine wahrgenommen werden, wenn man 14-tägig montags Unterricht hat.

Austauschprogramme

Austauschprogramme am Gymnasium Birkenfeld


1) Infos von der Fachschaft Französisch

Liebe Eltern,

an dieser Stelle möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, sich über unseren schulinternen Austausch mit Audun-le-Tiche und über verschiedene Austauschprogramme, z.B. des Landes Rheinland-Pfalz, zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Die Fachschaft Französisch

Austausch mit unserer Partnerschule in Audun-le-Tiche

Jedes Jahr bieten wir einen Austausch mit unserer Partnerschule in Lothringen an. Dieser Austausch wird von Frau Anne Hess und Frau Kerstin Wolf organisiert und kommt für Schüler des 8. Schuljahrs in Frage. Im Schuljahr 2014/15 wird eine Schülergruppe aus Audun-le-Tiche in der Woche nach Pfingsten Birkenfeld besuchen, der Rückbesuch findet wahrscheinlich im September statt. Der Austausch dauert jeweils eine Woche. Die Schüler wohnen in der Zeit bei ihrem Austauschpartner. Auf dem Programm stehen Besichtigungen und Unterricht im jeweiligen Land. Informationen erhalten Sie bei den genannten Lehrkräften.

Individueller Schüleraustausch im Rahmen der Partnerschaft Rheinland-Pfalz Burgund
Mit diesem Austauschprogramm können Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse (Romain Rolland-Programm: zweimal zwei Wochen) und der 10. Klasse (Anna Seghers: zweimal eine Woche) eine Gastschule in Burgund besuchen, danach kommen die Partnerschülerinnen nach Rheinland-Pfalz.

Schüleraustausch Rheinland-Pfalz/Lothringen/Belgien – Schuman Programm

Das SCHUMAN-Programm bietet Schülerinnen und Schülern der 8. - 9. Klassen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse der Nachbarsprache zu vertiefen und einen guten Einblick in die Kultur und das Alltagsleben einer der Partnerregionen zu gewinnen. Die individuellen Aufenthalte in der Partnerregion fördern darüber hinaus eigenverantwortliches Handeln und Selbstvertrauen und vermitteln Schlüsselkompetenzen des interkulturellen Lernens:

Mit dem 2-Wochen-Programm können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 nach Frankreich fahren und nehmen auch zwei Wochen einen Gast auf. Es gibt ebenfalls ein 4-Wochen-Programm (jeweils 4 Wochen im Gastland, 4 Wochen kommt ein Gast nach Rheinland-Pfalz) für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 und 10.

Nähere Informationen unter:

eu-int.bildung-rp.de/informationen-fuer-schuelerinnen-und-schueler.html

Deutsch-Französisches-Jugendwerk

Voltaire-Programm
Das Voltaire Programm bietet einen individuellen Schüleraustausch (Alter 15 -16 Jahre) mit Frankreich in konsekutiver Form an.

Nähere Informationen unter: www.dfjw.org/voltaire-programm

Brigitte-Sauzay-Austauschprogramm

Für das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk organisierte Brigitte-Sauzay-Austauschprogramm mit französischen Jugendlichen werden deutsche Jugendliche gesucht. Wer Interesse an diesem interessanten Programm hat und die französische Kultur kennen lernen möchte, kann Informationen auf der Internet Seite des DFJW erhalten.

Nähere Informationen unter: www.dfjw.org/brigitte-sauzay-programm

2) Infos von der Fachschaft Englisch

Austausch mit British Columbia/Kanada

Information zum Trimesteraustausch mit British Columbia/Kanada finden Sie hier. Das Gymnasium Birkenfeld ist teilnehmende Programmschule.

Austausch mit den USA – Infos

Eine Information finden Sie hier.

Austausch Schottland

Unter der organisatorischen Leitung der Fachschaft Englisch, federführend war der Kollege Torsten Walter, fand vom ersten bis sechsten Dezember 2007 ein Schüleraustausch mit einer Schule aus Schottland statt. Die sieben Schülerinnen mit ihrer Begleitlehrerin Frau Macintosh lernten sowohl das gymnasiale Bildungssystem als auch den Alltag in ihren deutschen Gastfamilien kennen. Weitere Austausche sind in Planung.